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 Afrika-Mission

Die Prüfungen, wenn man sie im Lichte Gottes durchsteht, führen immer zu einer Horizonterweiterung. Menschlich gesehen, scheint die Entscheidung von Don Alberione unverständlich, als er 1936 Mutter Scholastika bittet, die Führung der Schwestern vom Göttlichen Meister abzugeben und nach Rom als stellvertretende Leiterin der Novizen zu ziehen, um später nach Afrika zu fahren.
AfricaIm November 1936 fährt sie mit Schwester Elia Ferrero nach Alexandria in Ägypten mit dem Ziel, die Möglichkeiten für weitere Niederlassungen in Ostafrika und im Heiligen Land zu erörtern. In Ägypten befindet sie sich in der ethnischen Minderheit, umgeben von der muslimischen Bevölkerung, mit welcher sie konkrete Wege des Dialogs im täglichen Zusammenleben sucht.
Ihre immer von einem Lächeln begleitete Art kommt gut an und sie wird von allen in dem Stadtviertel, wo sie wohnen, "die gute Dame" genannt. Um das Evangelium zu verbreiten, zögert sie nicht, vorübergehend Zivilbekleidung anzuziehen, damit sie die Erlaubnis hat, auf die vorbeifahrenden Schiffe zu steigen und den Passagieren die "gute Presse" zu bringen.

Zurück aus Ägypten

Die bereits große Gruppe der Schwestern vom Göttlichen Meister leidet unter der Abwesenheit der Mutter, aber beweist mit Entschlossenheit, dass der Keim des eigenen Charismas gewachsen und stärker geworden ist und sich nicht in dem gleichwohl schönen und großen Charisma der Paulus-Schwestern verwischt. Nach knapp zwei Jahren holt der Gründer Mutter Scholastika aus Ägypten zurück, damit sie ihre Aufgabe der Führung und mütterlichen Begleitung (jetzt auch für die Brüder der St. Paulus Gesellschaft) wieder aufnehmen kann und den Weg zur kirchlichen Approbation des Instituts bereitet.
Don Alberione setzt seine Gründungskreativität fort. Ab 1936 öffnen sich neue Perspektiven für die Pastoral in den Pfarreien; so gründet er die "Schwestern vom Guten Hirten", die sogenannten "Pastorelle" (Kleine Schäferinnen). Gleichzeitig wird er sich der Tatsache bewusst, dass die Schwestern vom Göttlichen Meister und die Kleine Schäferinnen - deren Zahl und Werke sich rapide vergrößern – eine geeignete Rechtsform benötigen. Nochmals will er nicht – wenigstens für die weibliche Sparte – auf die Vorstellung von einer Familie verzichten, die eine einzige Approbation für die drei Zweige in den verschiedenen apostolischen Aufgaben braucht. Es ist aber nicht einfach, die Vorstelllungen eines Gründers mit den kanonischen Regeln zu vereinbaren. In diesem Fall zeigt sich aber auch die Kraft der starken Charismen, die es nicht schaffen, sich in einem zu verschmelzen. Die Schwierigkeiten auf dem Weg helfen somit, die Offenbarung des Plans Gottes zu beschleunigen.
Während des Zweiten Weltkrieges erhält die Paulus-Familie mit der päpstlichen Approbation der St. Paulus Gesellschaft (1941) und der Paulus-Schwestern (1943) zwei wichtige kirchliche Siegel. Das Projekt der drei weiblichen Kongregationen mit einer einzigen Approbation bleibt jedoch ohne Erfolg.

Blick nach vorne

Seit ihrer Rückkehr aus Ägypten kümmert sich Mutter Scholastika mit Umsicht vor allem darum, den neuen Generationen eine solide Ausbildung zu geben. Dabei findet sie in der knapp 25-jährigen Schwester M. Lucia Ricci die richtige Person für die Leitung des Noviziats. Auch die kulturelle Bildung ist wichtig. Daher organisiert sie,  in Zusammenarbeit mit dem ersten Priester der St. Paulus Gesellschaft, dem Seligen Timoteo Giaccardo, Lehrgänge auf verschiedenen Ebenen. Der selige Timoteo Giaccardo wurde vom Gründer mit der Begleitung der Schwestern vom Göttlichen Meister beauftragt.

autografo1938 entsteht ein besonderes Werk als Teil der Mission und als Sicherung des notwendigen finanziellen Unterhalts: die sogenannte "Domus Dei" mit sämtlichen Verrichtungen für die Liturgie. Mit Begeisterung fördert Mutter Scholastika verschiedene Kunsthandwerkstätigkeiten: Bilder, Malerei, Sakralkunst, Stickerei, Paramentenfertigung, und leitet die Schwestern in die Kunst- und Fachausbildung der verschiedenen Arbeitsgebiete ein.
Die Außentätigkeiten sind gut und notwendig, aber Mutter Scholastika weiß genau, dass das, was Stabilität gibt, ein sich schenkendes Leben ist. In dieser Zeit beginnt Jesus, der Meister, sie auf den Weg der Selbstopferung zu führen, der sie für den Rest ihres Lebens tief prägen wird. Im Jahr 1941, am Fest der Verklärung des Herrn, schreibt sie:
"Heute, am 6. August, Fest der Verklärung des Herrn, habe ich mein Leben für die Kongregation der Schwestern vom Göttlichen Meister hingegeben. Ich werde alles, was der Herr mir schicken mag, zu diesem Zweck annehmen, um so in diesem Leben für alle meine Fehler zu büßen und die Gnade zu erlangen, in einem perfekten Akt der Liebe zu Gott zu sterben. All das mit der Hilfe von Jesus und Maria."



 

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Kurzmeldung

Come onorare i santi e festeggiarli?
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Fulgidi esempii

«La Chiesa, attraverso le beatificazioni e le canonizzazioni, rende grazie a Dio per il dono dei suoi figli che hanno saputo rispondere generosamente alla grazia divina, li onora e li invoca come intercessori. In pari tempo, presenta questi fulgidi esempi all’imitazione di tutti i fedeli chiamati con il battesimo alla santità che è traguardo proposto ad ogni stato di vita. I santi e i beati, confessando con la loro esistenza Cristo, la sua persona, la sua dottrina e rimanendo a Lui strettamente uniti, sono quasi un’illustrazione vivente dell’uno e dell’altro aspetto della perfezione del Divino Maestro».
- Benedetto XVI, 17 dicembre 2007

Come onorare i santi e festeggiarli?

Madre Scolastica a una sorella che ha come protettore san Pietro, suggerisce di verificare se ha passato bene la festa di questo grande apostolo: «Gli hai chiesto il suo zelo di apostolato, il suo ardente amore per Gesù? Abbi una santa ambizione di gareggiare con lui nell’amore, poiché devi fargli questo onore, e lui è molto contento di questa gara perché molto glorifica il Signore.
Ama lietamente il tuo buon Salvatore, sappi sostenere per Lui qualche cosetta che ogni giorno hai occasione d’incontrare, e fai della preghiera il respiro della tua anima».
- Madre M. Scolastica Rivata