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 giornaleEin Blick und ein Herz für die Welt

Sie nimmt lebhaft an den Ereignissen der Gesellschaft teil, die sie in der eucharistischen Anbetung vor den Göttlichen Meister bringt:
"Zeitungen lesen, Radio hören und Fernsehen schauen, um die Bedürfnisse der Seelen zu erfahren und beten für alle Nöte des Landes, der Kirche, der Seelen der ganzen Menschheit."

In einer Rede über die christliche Kontemplation der Eucharistie und des Wortes, d.h. diesen dichten, starken, präzisen, traditionellen Werkzeugen des Glaubens, unterstrich der Theologe Bruno Forte, dass gerade derjenige, der kontemplativ aus der Berufung heraus ist, mehr in der Geschichte eingewurzelt sein sollte. Dabei verwies er auf Mutter Scholastika als "volle und schöne Ikone, die zur eucharistischen Anbetung mit der Zeitung unter dem Arm geht ... und bringt somit die Geschichte zur Glorie".

Im Gebet entwickelt sie bei bestimmten Anlässen auch gezielte Aktionen. Zum Beispiel: Während der politischen Debatten über die Abtreibungs- und Scheidungsgesetzte, schreibt sie 1976 dem Abgeordneten Fortuna und 1978 Herrn Leone, dem Präsidenten der Italienischen Republik, einen Brief.

In die jungen Menschen investieren

Von 1973 bis 1981 ist sie in Rom, im Hauptsitz der Kongregation. Während in der Gesellschaft Proteste auf verschiedenen Ebenen wüten, führt sie einen besonderen Briefwechsel und Dialog mit den jungen Frauen in der Ausbildung. Sie macht sich gering mit den Geringen, um ein gutes Wort zu sagen und um vor den Gefahren zu warnen. Sie vermittelt und lädt ein, Dinge zu leben, die nicht aus Büchern, sondern aus der Lebenserfahrung mit Jesus, Buch des Lebens, stammen. Immer mehr ertönt: "Er alleine ist Alles" und "Der einzige Traum ist, Jesus zu lieben, der die einzige Liebe, das einzige Alles ist".
Immer stärker wird der Wunsch nach der Begegnung mit dem geliebten Bräutigam, von welchem sie sich geliebt fühlt. Ihre hartnäckige Aufforderung "Sich Verdienste erwerben ... zu Heiligen werden" ist nichts anders als der Weg, Jesus Einladung, "sich Schätze für das Reich Gottes zu sammeln" und keinen anderen Schatz als Ihn zu haben, in die tägliche Praxis umzusetzen (s. Mt. 6,21; Lk 12,34).

Sehnsucht nach dem Paradies

Von vielen der Schwestern, mit welchen sie ihren Weg angefangen hatte, musste Mutter Scholastika bereits Abschied nehmen, da sie auf ihre letzte Reise gegangen waren. Der Tod des Gründers, am 26.11.1971, aber zeichnet ihr Leben in besonderer Weise. Der Vater, der Führer, der Mann Gottes, der sie aufgenommen hatte und über 50 Jahre lang auf den unergründlichen Wegen des Göttlichen Meisters begleitet hatte, beendet seinen irdischen Lauf und in ihr wird die Sehnsucht nach dem Paradies größer.
ms_con_GPIIAb 1981 geht ihr Lebenslauf seinem irdischen Ende entgegen.
Sie nimmt noch am 3. Generalkapitel teil, trifft am 8. April 1981 Johannes Paul II. und empfängt vom ihm den "Kuss der Geringen". Danach, auf Grund ihrer allmählich nachlassenden Kräfte, wird sie nach Sanfrè (in der Provinz Cuneo) versetzt. Hier wird sie die letzten sechs Jahre ihres Lebens verbringen.

Stille und Vollendung

Auch wenn sich Mutter Scholastikas physischer Zustand verschlechtert, bleibt ihre innere Flamme immer noch lebendig; sie scheint sogar noch stärker und stärker zu brennen.
Ab 1984 kann sie auch nicht mehr sprechen, aber dieser Wortmangel wird durch das Funkeln im Blick und die Handbewegungen zu einer lebhaften nonverbalen Kommunikation.
In diesen Jahren wird ihr kleines Zimmer zum Ort der Begegnung, wo die erste Schwester vom Göttlichen Meister in die Herzen der vielen Schwestern, die sie aus den fünf Kontinenten besuchen, das kostbarste Erbe einflößt, das sie über das ganze Leben geprägt hat: "Herr, nur du sonst nichts!".
funeraleSie war die erste gewesen, auf welche Don Alberione seinen Blick gerichtet hatte, um die neue Gründung in Gang zu bringen, und sie ist die letzte aus dem Kern der ersten acht Frauen, die den "Gründungsbogen" sozusagen abschließt.
Am 24. März 1924 erlebten die acht Auserwählten den emotionsgeladenen Vorabend ihrer für den Tag Mariä Verkündigung vorgesehen Einkleidung. Am 24. März 1987, während bei der Ersten Vesper das "Ja-Wort" Mariens besungen wird, spricht die Jüngerin Scholastika ihr letztes irdisches "Ja", "bereit und geschmückt, um mit dem Göttlichen Meister die ewige Hochzeit zu feiern."



 

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Kurzmeldung

Madre Scolastica: modello di «relazione»
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Il Corso di formazione sul carisma della Famiglia Paolina anche quest’anno ci ha offerto un contributo su Madre Scolastica.
Sr. M. Timothy G. Magadia della Provincia Filippine, guidata da Sr. M. Gemma Victorino, ha svolto il suo elaborato sul tema:

IL CHICCO DI GRANO
Madre Maria Scolastica Rivata:
modello di relazione

Il lavoro presenta un duplice obiettivo nell’intento di offrire:

a) alle Pie Discepole un contributo per conoscere, amare e imitare Madre Scolastica come modello di relazione,

b) ai bambini un sussidio per conoscere e amare Madre Scolastica, leggendo la storia della sua vita, attraverso una originale interpretazione visiva con disegni.

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